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Das WLAN im Hotel ist kein IT-Thema. Es ist ein Umsatzthema.

Ein Beitrag der NETUNITY-Allianz für Smart Building

WLAN-Qualität gehört für Geschäftsreisende inzwischen zu den meistgenannten Buchungskriterien. Trotzdem läuft in vielen Hotels Consumer-Hardware, die für ein Einfamilienhaus gedacht ist. Was Managed WLAN ändert und warum es die Grundlage für IPTV und Digital Signage gleich mit legt.*

Die Bewertung, die nicht über Frühstück spricht

Ein Stadthotel. 120 Zimmer. 4-Sterne-Kategorie. Neue Bewertung auf einem großen Buchungsportal: drei von fünf Sternen, Kommentar „WLAN im Zimmer zu schwach, kaum nutzbar.“

Drei Sterne für das WLAN. Vier Sterne für Zimmer, Service und Lage.

Die Gesamtbewertung: 3,8 Sterne. Ein Konkurrenzhotel, identische Kategorie, gleicher Stadtteil: 4,2 Sterne — unter anderem weil WLAN als durchgehend schnell erwähnt wird.

Das ist keine Anekdote. Das ist ein Buchungsentscheidung. WLAN-Qualität gehört inzwischen zu den meistgenannten Kriterien in Bewertungen von Geschäftsreisenden — in einer Reihe mit Lage und Frühstück, nicht mehr danach. Für Privat-Reisende ist es anders gewichtet, aber auch dort unter den Top-5.

WLAN ist nicht mehr Amenity. Es ist Infrastruktur. So wie fließendes Wasser und funktionsfähige Heizung. Wer WLAN als Kostenstelle betrachtet, die möglichst günstig bleiben soll, verliert Bewertungen, Buchungen und Stammgäste. Stille, unsichtbar — aber mit echten Zahlen am Monatsende.

Das Problem mit Consumer-Equipment in gewerblicher Umgebung

Die meisten kleinen und mittelgroßen Hotels haben ihr WLAN irgendwann eingerichtet. Ein Router vom Internet-Provider, vielleicht ein zusätzlicher Repeater im oberen Stockwerk, gekauft beim Elektrohändler um die Ecke.

Das Problem: Consumer-Hardware ist für wenige Geräte gleichzeitig ausgelegt. Nicht für 80 Smartphones und 40 Laptops die gleichzeitig verbunden sind, Videos streamen, Video-Calls führen und E-Mails abrufen.

Was in der Praxis passiert: Der Router im Erdgeschoss versorgt die Lobby und die ersten Zimmer mit gutem Signal. Ab Zimmer 20 wird es schwächer. Im vierten Stock ist WLAN vorhanden — aber instabil. Ein Gast der streamt wird aus dem Video geworfen. Ein Geschäftsreisender im Video-Call verliert die Verbindung. Beide schreiben das in ihre Bewertung.

Professionelle WLAN-Infrastruktur für Hotels funktioniert anders. Statt eines zentralen Routers werden Access Points — kleine Sendestationen — im gesamten Gebäude verteilt: auf Gängen, in Zimmern, in Tagungsräumen. Jeder Access Point versorgt seinen Bereich, ohne dass der Gast bei einem Raumwechsel die Verbindung verliert. Das nennt sich nahtloses Roaming — der Wechsel zwischen Access Points passiert im Hintergrund, unsichtbar.

LAN1 baut genau diese Systeme — in Hotels, Pflegeheimen, Freizeitparks und komplexen Gebäudestrukturen. Von kleinen Stadthotels bis zu Großprojekten in anspruchsvollen Umgebungen mit Tausenden Simultanverbindungen, ständig wechselnden Nutzern und verschiedenen Sicherheitszonen. Was dort funktioniert, funktioniert auch in einem 120-Zimmer-Hotel.

Die Frage, die jeder Hotelier kennt

Wer soll anrufen, wenn das WLAN nicht geht?

In einem kleinen oder mittelgroßen Hotel gibt es keinen IT-Leiter. Es gibt einen Rezeptionisten, der morgens um 7 Uhr einen Anruf aus Zimmer 314 bekommt: „Ich kriege kein WLAN.“ Was macht er?

Managed WLAN bedeutet: Jemand anderes ist dafür zuständig. LAN1 betreibt das WLAN — nicht nur einmalig installiert, sondern fortlaufend. Das schließt Monitoring ein: ein System das in Echtzeit überwacht, ob alle Access Points funktionieren, ob Bandbreiten ausreichen, ob ein Gerät ausgefallen ist. Und es schließt Support ein: Wenn es ein Problem gibt, wird nicht der Rezeptionist zum IT-Troubleshooter gemacht.

Das ist der Unterschied zwischen WLAN als Produkt und WLAN als Service.

Managed WLAN ist kein Kauf, sondern ein Vertrag. Das Hotel zahlt monatlich — Hardware, Betrieb, Support — und hat dafür keine Einmalkosten, keine Wartungsüberraschungen, und keine Situation in der ein ausgefallenes Gerät auf Ersatzteile wartet. WLAN wird kalkulierbar. Wie das Telefon oder die Reinigung — ein fixer Kostenfaktor pro Monat.

Die Frage, die jeder Hotelier kennt